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By Danto, A. C.

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Societies: Evolutionary and Comparative Perspectives

This is often the 1st of a two-volume learn of
societies that pursues and expands upon
comparative difficulties and strategies pioneered
by Max Weber so as to observe and
further improve the final conception of action.
This conception is explicitly formulated in
congruence with the key tenets of modern
evolutionary biology, starting with the notion
that basic styles of tradition serve as
structural anchors of motion platforms in the
same manner that genetic styles anchor species.
In Parsons' view, genetic platforms and cultural
systems impose the most important cybernetic
limits in which human organisms can
develop structurally self sufficient personality
systems and social structures. All of those analytically
independent structures are noticeable to interpenetrate
and articulate at the same time in
a hierarchy of keep watch over and a hierarchy of
conditioning components, in order that the relatively
"high details" structures exert organizing
control over these reduce info "high
energy" platforms that set worthy yet not
sufficient stipulations underlying motion.

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So konnte er die Unterscheidung auf sich selbst beziehen, also mit Selbstbezüglichkeit oder Selbstreferenz arbeiten, die in der Moderne zur leitenden Denkfigur geworden war. So entstand, nach der Methode der ‚bestimmten Negation‘, die ‚Logik‘ des selbstbezüglichen oder selbstreferentiellen ‚Systems‘:Wird die Unterscheidung von Sein und Nichts, die nun zur bloßen Unterscheidung der Negation wird, immer neu auf sich selbst bezogen, ergeben sich immer differenziertere Unterscheidungen, die sich zum System schließen, auf seinen Anfang zurückführen und so den zunächst scheinbar willkürlichen Anfang bei Sein und Nichts als ‚notwendig‘ erweisen.

6 Paradoxien als Denkmittel Die Zeit war seit den frühgriechischen Philosophen die Quelle aller Paradoxien: Dachte man das Sein und das Denken als zeitlos, schloss also die Zeit aus ihnen aus, konnte man das Sein der Zeit selbst nicht denken – und dennoch nicht leugnen, dass es die Zeit ist, in der sich das Denken vollzieht, in der es immer wieder beginnt und endet. Bestimmt man die Zeit als das bloße Jetzt und dies als Grenze zwischen Vergangenheit und Zukunft, so ist das Jetzt nach Aristoteles immer dasselbe und zugleich immer ein anderes und damit wieder paradox.

Dieses Problem lösten Nietzsche und Luhmann auf signifikant unterschiedliche Weise. Während der junge Nietzsche noch von einem paradoxen Ideal der ‚Verständigung ohne Verständigung‘ in der Freundschaft ausging und dann schmerzlich einsehen musste, dass die Verständigung ein ‚Spielraum und Tummelplatz des Missverständnisses‘, im Verstehen Missverstehen unvermeidlich ist, setzte Luhmann mit dem Theorem der ‚doppelten Kontingenz der Kommunikation‘ gleich hier an. Verständigung ist dann als Kette wechselseitiger Selektionen zu begreifen, die sich in Kommunikationssystemen strukturieren und darin evoluieren.

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